Generalversammlung 2017

Verheiratete können „Junggesellen" bleiben

Schützenverein ändert Satzung / Passive Mitgliedschaft im Verein möglich
Bislang war mit 'der Hochzeit Schluss. Wer heiratete, war kein Junggeselle mehr, folglich auch kein Mitglied mehr im Junggesellenschützenverein. Das ändert sich jetzt.
Bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung beschlossen die Mitglieder eine Satzungsänderung, mit der nun eine passive Mitgliedschaft für Verheiratete möglich wird. Bei der Versammlung legte der Vorstand einen entsprechenden Vorschlag vor, berichtet Schriftführer Alexander Gerten. Dieser Vorschlag sieht vor, dass aktive Mitglieder mit dem Tag ihrer Hochzeit automatisch zu einer passiven Mitgliedschaft wechseln und so den Verein weiter unterstützen können. Dieser Änderung stimmten die Schützen einstimmig zu, berichtet Schriftführer Gerten.




Junggesellen-Präsident Heiner Doods (hinten Mitte) mit Oberst Jens Gerlach (von links), Major Lars Lüttfrenk und Kassierer Jonas Kruse (rechts) mit den neuen Fahnenoffizieren Steffen Bislich (vorne Mitte) und Johannes Piske.

Nach der Satzungsänderung standen Wahlen an. Zwei langjährige Mitglieder hätten das Offizierskorps verlassen, berichtet Gerten: der ehemalige Kassierer Benedikt Thielkes, der im letzten Jahr zum Fahnenoffizier wechselte, und Fahnenoffizier Matthias van der Linde.
Von den drei zur Wahl stehenden Schützen wurden Steffen Bislich und Johannes Piske zu neuen Fahnenoffizieren gewählt.



© Bocholter-Borkener Volksblatt
Im BBV veröffentlicht am: 18.01.2017 im Ressort:Rhede
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