Die Gildemeister 2020

Gildemeister in Altrhede

Nachfolgend stellen sich auf dieser Seite unsere Gildemeister vor. Der St. Johannes-Schützenverein Altrhede hat in seinem Vorstand sechs Gildemeister in sechs Mitgliederbezirken. Sie versorgen die Mitglieder mit Informationen und holen persönlich den Jahresbeitrag auf. Die Gildemeister sind sehr wichtig in Altrhede, sie genießen volles Stimmrecht und sind so als volles Vorstandmitglied zu verstehen. Jeder Gildemeister hat zusätzlich einen Gildemeisterbetreuer aus dem Vorstand, der ihm bei Fragen und Problemen zur Seite steht. Die Gildemeister sind für ein Jahr im Vorstand berufen und können so den Verein aktiv mit ihrer Stimme in den einzelnen Vorstandsversammlungen mitgestalten. Falls ihr Interesse und Lust habt einen Bezirk als Gildemeister zu übernehmen, wendet euch bitte an euren Gildemeister, an ein Vorstandsmitglied oder benutzt das Kontaktformular. Welcher Gildemeister für euch zuständig ist erfahrt ihr auf eurer Mitgliedskarte.

Gildemeister Marcel Hiebing
Marcel Hiebing
Bezirk:1
Mitglied:seit 2018
Beruf:Elektriker
Gildemeister Kevin Lohse
Kevin Lohse
Bezirk:2
Mitglied:seit 2019
Beruf:Maler und Lackieren
Gildemeister Maik Epping
Maik Epping
Bezirk:3
Mitglied:seit 2017
Beruf:Servicetechniker
Motto:"Saufi saufi - Ich bin ein Saufautomat" (Tobee)
Gildemeister Sven Görkes
Sven Görkes
Bezirk:4
Mitglied:seit 2019
Beruf:Aufbauplaner
Gildemeister Maik Görkes
Maik Görkes
Bezirk:5
Mitglied:seit 2012
Beruf:Metallbauer
Gildemeister Nico Wroblowski
Nico Wroblowski
Bezirk:6
Mitglied:seit 2019
Beruf:LKW-Fahrer

Gildemeister seit 1954 sortiert nach Jahren
Straßennamen sortiert mit jeweiligem Bezirk


Geschichtlicher Hintergrund

Gildemeister gibt es in der Geschichte seit dem frühen Mittelalter. Ein Gildemeister ist der Vorsitzende einer Gilde. Eine Gilde im engeren Sinne war im Mittelalter ein selbstnütziger Zusammenschluss von Kaufleuten einer Stadt oder einer Gruppe fahrender Händler zum Schutz und zur Förderung gemeinsamer Interessen.
Die ersten Gilden sind auf dem Gebiet des heutigen Frankreich im 8. Jahrhundert nachgewiesen. Die Gilden dienten zunächst dem Schutz ihrer Mitglieder; Ziele waren: die Sicherheit der Waren beim Transport, gegenseitige Unterstützung bei Unglücksfällen und die gemeinschaftliche Pflege von Religiosität.
Neben den Händler- und Handwerksgilden gab es auch, doch eher seltener, die so genannten Söldnergilden oder Kriegergilden, die nach denselben Prinzipien der Gilden handelten. Diese boten Sicherheit gegen Entgelt, d. h. die Gilde wurde von Händlern oder Wohlhabenden/Adel für einen begrenzten Zeitraum um Schutz gebeten, z. B. während einer Reise. Falls ein Söldner bei einem Auftrag ums Leben kam, kümmerte sich die Gilde um die nahestehenden Hinterbliebenen.