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Bericht von der Generalversammlung 2006 |
| Altrheder Schützen führen eine hitzige Debatte über das Ehrenmal am Hessenspoor. Nun soll es zum Wochteresch. |
VON DANIEL SCHULZEK RHEDE Einmütigkeit bei den Altrheder Schützen: Bei der Jahreshaupt versammlung am Samstag hat der Vorstand ein neues Amt eingeführt: Dem Zeremonienmeister wird künftig ein Assistent zur Seite gestellt. Einstimmig stimmte die Versammlung für Andreas Buß.
Wieder gewählt wurden im „Heidekrug" Schriftführer Bernhard Elting, zweiter Kassierer Wolfgang Nienhaus, Zeremonienmeister Wilfried Klein-Heßling, Major Karl-Heinz Volks, Hauptmann Thomas Beckmann, Fähnrich Günter Hendrischk, Fahnenoffizier Günter Tebrügge und Adjutant Tobias Rottstegge.
Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden ebenfalls Herold Ludger Wenning, die Schießaufsichten Ferdi Hartmann, Wilhelm Ihling, Heinz Kamps und Hubert Ketteler sowie Zeugwart Gregor Schulte.
Die weiteren Mitglieder des neuerdings 25-köpfigen Vorstands brauchten sich nicht zur Wiederwahl zu stellen, da die Ämter für zwei Jahre vergeben werden.
Neue Kassenprüfer sind Richard Uebbing, Michael Messing, Ralf Kolks und Frank Börsing.
Eine hitzige Diskussion entbrannte, als Präsident Theo Hartmann den Tagesordnungspunkt Ehrenmal anschnitt. Das steht am Hessenspoor, wo neuerdings die B 67n vorbeirührt. Das Ehrenmal besteht aus einem Bildstock, an den zu beiden Seiten zwei Gedenktafeln anliegen.
Der Bildstock gehört der Familie Beßling, die Gedenktafeln dem Schützenverein.
Die jährliche Kranzniederlegung zur Ehrung der Kriegsgefallenen sei wegen der Schnellstraße nicht mehr möglich, erklärte der Präsident. Deshalb sollen die Tafeln vom Bildstock getrennt und versetzt werden.
Ein Großteil der Schützen plädierte dafür, die Ehrentafeln an den Wochteresch zu verlegen, in die Nähe des jetzigen Standorts. Der amtierende König Josef Becker aber wendete ein, dass es im Industriegebiet keine Sanitäranlagen gebe. Er und andere Schützen machten sich daher für eine Verlegung der Tafeln an die Krechtinger Straße stark, in die Nähe des Wohngebiets.
Die Gegenseite gab zu bedenken, dass es wegen der Anwohner dort nicht möglich wäre, Sprengkörper zu zünden. Dies sei allerdings ein fester Bestandteil der Ehrung. Hartmann beruhigte die aufgebrachten Gemüter und brachte beide Vorschläge anschließend zur Abstimmung - mit dem Ergebnis, dass sich 84 der 104 anwesenden Schützen für den Standort am Wochteresch entschieden.
Neuer Schützenplatz Den neuen Schützenfestplatz am Voßkamp hat der Altrheder Schützenverein für 50 Jahre gemietet. 2007 soll der Platz eingesegnet werden - beim Schützenfest Anfang Juni. |
Zweites Schützenfest am Voßkamp
Wegen der neuen Bundesstraße mussten die Schützen in diesem
Jahr bereits ihren Schützenplatz räumen. Dieses Problem ist inzwischen gelöst:
Im Mai unterzeichnete der Verein einen Pachtvertrag über 50 Jahre mit der Stadt, um das Schützenfest auf der Platzanlage am Voßkamp feiern zu können. In diesem Jahr fand das Schützenfest zum ersten Mal dort statt. Zum Auftakt des nächsten Schützenfestes vom 2. bis 4. Juni soll der Platz offiziell eingesegnet werden.
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© Bocholter-Borkener Volksblatt
Im BBV veröffentlicht am: 30.10.2006 im Ressort: Rhede
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